Frauen in Führungspositionen
Für immer mehr Unternehmen ist eine ausgewogene Vertretung von Frauen und Männern in allen Unternehmensbereichen, und auch in Führungs- und Entscheidungspositionen wichtig: Nicht nur, um entsprechende Vorgaben zu erfüllen, sondern auch, weil der Unternehmenserfolg durch diversere Besetzungen gestützt wird. Zahlreiche Projekte und Initiativen unterstützen dieses Anliegen.
- Wie aber kann ein höherer Frauenanteil in Führungspositionen erreicht werden?
- Wie können diese Fortschritte langfristig und nachhaltig abgesichert und in der Unternehmensstruktur verankert werden?
- Welche Hürden bestehen und wie können Organisationen damit umgehen?
Die vorliegende Handreichung – hier umgesetzt als Website, die Publikation auch zum Download – soll Unternehmen, HR- und Personalentwicklung und Führungskräfte dabei unterstützen, praktische Tipps und Ansatzmöglichkeiten aufzuzeigen, ihre Frauenanteile zu erhöhen. Neben Beispielen aus der Unternehmenspraxis werden auch die bestehenden rechtlichen Rahmenbedingungen, die teilweise für unterschiedliche Unternehmen gelten, vorgestellt.
Eine erste Fassung dieser Sammlung von Praxisbeispielen wurde im Projekt "Women are top! To the top by innovative corporate cultures" erstellt. Dieses von der EU kofinanzierte Projekt wurde von der Frauensektion im BKA von 2013-2015 koordiniert, das Institut für Gender und Diversität in Organisationen der Wirtschaftsuniversität Wien und die Forschungs- und Beratungsstelle Arbeitswelt FORBA beteiligten sich als Forschungspartner daran und identifizierten Rahmenbedingungen und vorbildhafte Praxisbeispiele zur Erhöhung der Frauenanteile in Leitungs- und Entscheidungspositionen in Unternehmen. Projektergebnisse waren insbesondere eine Simulation zur diskriminierungsfreien und transparenten Besetzung von Aufsichtsräten "choose your board" und eine Sammlung von über 50 Praxisbeispielen aus österreichischen Unternehmen.
Eine erste Fassung dieser Sammlung von Praxisbeispielen wurde im Projekt "Women are top! To the top by innovative corporate cultures" erstellt. Dieses von der EU kofinanzierte Projekt wurde von der Frauensektion im BKA von 2013-2015 koordiniert, das Institut für Gender und Diversität in Organisationen der Wirtschaftsuniversität Wien und die Forschungs- und Beratungsstelle Arbeitswelt FORBA beteiligten sich als Forschungspartner daran und identifizierten Rahmenbedingungen und vorbildhafte Praxisbeispiele zur Erhöhung der Frauenanteile in Leitungs- und Entscheidungspositionen in Unternehmen. Projektergebnisse waren insbesondere eine Simulation zur diskriminierungsfreien und transparenten Besetzung von Aufsichtsräten "choose your board" und eine Sammlung von über 50 Praxisbeispielen aus österreichischen Unternehmen.
Mit dem Gesellschaftsrechtlichen Leitungspositionen-Gesetz (GesLeiPoG) wurde in Österreich die Richtlinie (EU) 2022/2381 umgesetzt. Ziel ist es, eine ausgewogenere Vertretung der Geschlechter in den Leitungsorganen börsennotierter Aktiengesellschaften zu fördern. Die Stelle zur Förderung, Analyse, Beobachtung und Unterstützung einer ausgewogenen Vertretung der Geschlechter in den Leitungsorganen börsennotierter Aktiengesellschaften ist das Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung. Die vorliegende Website soll in diesem Zusammenhang dazu beitragen, über rechtliche Rahmenbedingungen, Tipps zur Förderung von Frauen in Führungspositionen und zukünftig über die Entwicklungen zu den Fortschritten bei der Erreichung der 40%-Quote in den Aufsichtsräten börsennotierter Unternehmen zu informieren.